Brustkrebs & Narben TattoosAbschluss und Neuanfang

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Brustkrebs & Narben Tattoos

Narbenüberdeckende Tattoos können allgemein für Menschen, die unter entstellenden Narben leiden oder die durch ihre Narben an traumatische Erlebnisse erinnert werden, eine große Hilfe sein. Dazu zählen zum Beispiel Verbrennungsnarben, Narben nach Unfällen, Narben durch Gewalteinwirkung, Ritznarben, Operationsnarben aller Art, wie nach einem Kaiserschnitt, aber auch störende Dehnungsstreifen. Nach der Behandlung von Brustkrebserkrankungen (Mastektomie) geben wir Dir das Gefühl der Weiblichkeit wieder zurück.

Kann man über Narben tätowieren?

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Über Narben und Cellulite tätowieren

Tätowierung als kosmetische Lösung

Sie haben Orangenhaut? Auch wenn es Sie nicht tröstet - Sie sind in guter Gesellschaft: Je nach Studie leiden 85 bis 98 Prozent aller Frauen über 20 Jahre an Cellulite, also fast alle. Wobei leiden in diesem Fall eher seelisch zu verstehen ist. Zwar bringen die unschönen Dellen und Grübchen an Po und Oberschenkeln nahezu jede Betroffene zur Verzweiflung.

Wir können mit großflächigen Tätowierungen zwar keine Wunder vollbringen, jedoch von der unschönen Orangenhaut, Dehnungsstreifen und auch von Schwangerschaftsstreifen ablenken.

Bevor Sie jedoch den Gang zur Tattooinsel in Betracht ziehen, sprechen Sie unbedingt im Vorfeld mit Ihrem Haus-bzw. Hautarzt. Bedenken Sie, daß wir Tätowierer und keine Ärzte sind.

Nippel Tattoos

Wenn eine Brust entfernt wurde, bleiben oft große Narben und starke Verunsicherung zurück.

Ein Tattoo kann dabei helfen, sich in seinem neuen Körper wieder schön zu finden

Wer den Brustkrebs überlebt hat, sieht sich meist mit einer unvertrauten Optik konfrontiert: Nach der Operation bleiben Narben zurück, oft sogar große. Diese geben dem Körper nicht nur ein anderes Aussehen, sondern erinnern die Patientinnen auch täglich an ihre Krankheit. Selbst wenn die Brust wieder aufgebaut wurde. Das führt häufig zu Verunsicherung. Viele Frauen fragen sich, ob sie trotzdem noch schön sind. Wie die vernarbte Brust auf andere wirkt. Ob sie sie ebenso wahrnehmen, wie sie selbst. Um sich zurückzuholen, was der Krebs genommen hat, das Wohlfühlen im eigenen Körper, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Bei einer persönlichen Beratung mit der Sie die Entscheidung für eine Tätowierung vorher einmal durchspielen können, indem wir digital ein Bild der betroffenen Brust hochlädt und unterschiedliche Motive "anprobiert". Gerade Frauen, für die es das erste Mal wäre, finden auf diese Weise einen leichteren Zugang.

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Mit Farbe ablenken

Für manch einen ist ein Tattoo aber auch noch mehr: ein Abschluss, ein Neuanfang, ein Cover. Das vor allem dann, wenn es um Narben geht. Narben gehören zu einem, auch wenn man sie vielleicht nicht mag. Und genau dafür ist eine Tätowierung eine Lösung. Kann man über Narben tätowieren?

Diese Frage allgemein zu beantworten ist schwer. Schließlich ist Narbengewebe anders, als normale, unverletzte Haut. Zudem unterscheidet sich auch jede Narbe von der anderen. Manche Narben sind fest, einige sind erhöht, andere gehen tief, manche haben Hautwucherungen gebildet und und und.

Zudem können durch die Verletzung, welche der Narbe zu Grunde liegt, auch Nerven geschädigt sein. Und dadurch kann das Schmerzempfinden im Bereich der Narbe beeinträchtigt sein. Im besten Fall ist die Narbe und der Bereich darum herum genauso schmerzempfindlich oder -unempfindlich wie die restliche Haut.

Es kann jedoch auch sein, dass der Narbenbereich gar nichts spürt. Oder, im schlimmsten Fall, äußerst schmerzempfindlich ist.

All diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, möchte man über eine Narbe tätowieren lassen.

Die Sache mit dem richtigen Zeitpunkt

Wann der richtige Zeitpunkt für eine Tätowierung ist, ist allgemein schon immer schwierig zu entscheiden. Geht es um eine Narbe, ist es noch weit komplizierter. Neben den üblichen Faktoren spielt hier auch noch die Heilungsphase der Narbe eine Rolle. Fakt ist: die Narbe muss komplett abgeheilt sein, bevor darauf tätowiert werden kann. Jeder Mensch und somit auch jeder Körper ist unterschiedlich. So kann es Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis eine Narbe komplett verheilt ist. Und erst dann kann darauf ein Tattoo gesetzt werden. Die Narbe muss komplett abgeheilt sein. Bis dahin heißt es, Geduld haben.

Schritt 1: Hautarzt Nur er kann wirklich beurteilen, ob die Narbe völlig verheilt ist. Zudem kann er helfen, die Narbe optimal auf das Tätowieren vorzubereiten. So kann sie mit Hilfe des Hautarztes vor dem Tattoo-Termin flacher, weicher und vielleicht auch ein klein wenig unauffälliger gemacht werden.

Schritt 2: Tätowierer Er ist es, der die Narbe tätowieren wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen dafür geeigneten Tätowierer auszuwählen. Wichtig ist hier seine Erfahrung im Tätowieren von Narben. Je mehr Erfahrung er damit hat, desto besser kann er mit dem schwierigen Gewebe umgeben. Und desto besser wird das Ergebnis ausfallen. Wichtig ist auch eine gründliche und ausführliche Beratung vor dem eigentlichen Tattoo-Termin. Inklusive genauer Erklärung des Ablaufs, der Risiken und der Nachsorge.

Schritt 3: und wieder Geduld Narbengewebe ist anders, als ungeschädigte Haut. So kann es gut sein, dass die Tätowierung direkt auf der Narbe mehrmals nachgestochen werden muss, bis ein perfektes Ergebnis erzielt wird. Darauf wird ein guter Tätowierer bereits im Beratungsgespräch eingehen. Heilung und Ergebnis Wichtig zu wissen ist auch, dass die Heilphase eines Narben-Tattoos länger sein kann, als bei einem Tattoo auf ungeschädigter Haut. Dazu, wie auch zur korrekten Nachsorge wird der Tätowierer beraten.

Und das Ergebnis? Eine Narbe wird nie komplett verschwinden. Weder durch die Künste eines Hautarztes, noch durch eine Tätowierung. Doch kann ein Tattoo von der Narbe ablenken. Oder sie mit Hilfe von Farben und Schattierungen zumindest optisch fast verschwinden lassen